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 Aktuelles 

Wenn es inner­halb des Gebäu­de­kom­ple­xes eine Erin­ne­rungs­stät­te gäbe, wäre das Bewusst­sein für das KZ-Gesche­hen vielleicht stär­ker. In die­sem Gebäu­de sind wäh­rend des Krie­ges grau­en­vol­le Din­ge gesche­hen. Eine sol­che Erin­ne­rungs­stät­te brau­chen nicht wir per­sön­lich, son­dern künf­ti­ge Genera­tio­nen, damit sich ein sol­ches tota­li­tä­res Sys­tem […] nicht wieder­holen kann.

Andrzej Bran­ecki (1930–2020)
Über­le­ben­der, KZ Katzbach

 Wissen 

Zwi­schen August 1944 und März 1945 befand sich in den Frank­fur­ter Adler­wer­ken das KZ-Außen­la­ger „Katz­bach“.  1.616 Men­schen muss­ten dort unter furcht­ba­ren Bedin­gun­gen arbei­ten, die meis­ten über­leb­ten das Kriegs­en­de nicht. Wie ande­re Fir­men beschäf­tig­ten auch die Adler­wer­ke Kriegs­ge­fan­ge­ne und aus­län­di­sche Zivil­ar­bei­ter im Sys­tem der Zwangsarbeit.

 Lernen 

Der Geschichts­ort Adler­wer­ke ver­steht sich als leben­di­ger Lern­ort. Neben der Dau­er­aus­stel­lung, die spe­zi­ell an die Bedürf­nis­se jun­ger Men­schen ange­passt wur­de, bie­tet er auch Work­shops für Schu­len und Hand­rei­chun­gen für Lehr­kräf­te an. Stadt­rund­gän­ge, Vor­trags- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tun­gen erwei­tern das Ange­bot und wir­ken damit in die Stadt­ge­sell­schaft hinein.

As a result, many ordi­na­ry Ger­mans beca­me com­pli­cit in Nazi ter­ror, often by sim­ply loo­king away. The Katz­bach memo­ri­al would ser­ve as a power­ful remin­der of the impor­t­ance of civic enga­ge­ment – the impor­t­ance of not loo­king away, and of stan­ding up to into­le­ran­ce, injus­ti­ce and inhumanity.

Prof. Dr. Niko­laus Wachsmann
Bir­beck-Col­le­ge London

 Engagieren 

Der Geschichts­ort Adler­wer­ke ver­steht sich als leben­di­ge Gedenk- und Bil­dungs­stät­te, die durch zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment ent­stand und auf die Betei­li­gung von Bürger*innen ange­wie­sen ist. Sie kön­nen uns unter­stüt­zen, indem Sie für den Geschichts­ort spen­den, Mit­glied in einem der Ver­ei­ne wer­den oder ehren­amt­lich bei der Betreu­ung der Besucher*innen mitarbeiten!

 Über uns 

Der „Geschichts­ort Adler­wer­ke: Fabrik, Zwangs­ar­beit, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger“ arbei­tet als Gedenk- und Bil­dungs­stät­te. Betrie­ben wird er durch den Stu­di­en­kreis Deut­scher Wider­stand 1933–1945, unter­stützt vom För­der­ver­ein für die Errich­tung einer Gedenk- und Bil­dungs­stät­te KZ-Katz­bach in den Adler­wer­ken sowie dem Dezer­nat für Kul­tur und Wis­sen­schaft der Stadt Frankfurt.

Die­ses grau­sa­me Kapi­tel der Geschich­te darf kein Exper­ten­wis­sen blei­ben und erst recht nicht in Ver­ges­sen­heit geraten.

Dr. Ina Hartwig
Dezer­nen­tin für Kul­tur und Wis­sen­schaft der Stadt Frank­furt am Main

 Shop 

Wich­ti­ge Über­blicks­wer­ke zum KZ Katz­bach – u. a. „Wir leb­ten und schlie­fen zwi­schen den Toten. Rüs­tungs­pro­duk­ti­on, Zwangs­ar­beit und Ver­nich­tung in den Frank­fur­ter Adler­wer­ken“ von Ernst Kai­ser und Micha­el Knorn, oder „Katz­bach – das KZ in der Stadt. Zwangs­ar­beit in den Adler­wer­ken Frank­furt am Main 1944/45“ von Andrea Rudorff – kön­nen Sie neben wei­te­ren Titeln über den Shop des Stu­di­en­kreis Deut­scher Wider­stand 1933–1945 erwerben.

 Newsletter 

Infor­ma­tio­nen über die lau­fen­de Arbeit des Geschichts­ort Adler­wer­ke und Hin­wei­se zu Ver­öf­fent­li­chun­gen oder Pro­jek­ten von Kooperationspartner*innen gibt unser kos­ten­lo­ser E‑Mail-News­let­ter. Er erscheint monatlich.

 Anreise 

Mit den öffent­li­chen Verkehrsmitteln:

 

S‑Bahn

Ab Frank­furt-Haupt­bahn­hof mit der S3/S4/S5/S6 Rich­tung Nor­den bis Hal­te­stel­le “Gal­lus­war­te”. Von hier aus sind es unge­fähr fünf Geh­mi­nu­ten bis zum Geschichts­ort Adlerwerke.

 

Stra­ßen­bahn

Ab Frank­furt-Haupt­bahn­hof mit der Stra­ßen­bahn 14 in Rich­tung Wes­ten bis Hal­te­stel­le “Kriegk­stra­ße”. Von hier aus sind es unge­fähr drei Geh­mi­nu­ten bis zum Geschichts­ort Adlerwerke.

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 Öffnungszeiten 

Öff­nungs­zei­ten für Gruppen:

Mon­tag – Frei­tag 8.00 – 14.00 Uhr
(nur mit Vor­anmel­dung an: paedagogik@geschichtsort-adlerwerke.de. Bit­te mel­den Sie sich min­des­tens zwei Wochen vor Ihrem geplan­ten Besuchs­ter­min und schi­cken Sie uns das Anmel­de­for­mu­lar aus­ge­füllt zu)

Preis auf Anfrage.

 

Öff­nungs­zei­ten für Individualbesucher*innen:

Diens­tag – Frei­tag 14.00 – 18.00 Uhr
Sonn­tag 14.00 – 17.00 Uhr sowie auf Anfrage

Ein­tritt frei.